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BW-MiK-Stand auf dem Ökumenischen Kirchentag 2010

"Damit ihr Hoffnung habt" - 2. Ökumenischer Kirchentag München 12.-16. Mai 2010
„Jesus setzte sich dann hin, genau gegenüber dem Sammelkasten für die Spenden. Er schaute zu, wie die Leute ihr Geld in den Spendenkasten warfen. Viele Reiche warfen sehr viel Geld ein. Da kam eine Witwe herbei und warf zwei ganz kleine Kupfermünzen hinein.“ (Markus 12,41-42 Das Buch; Roland Werner) Es ist der letzte Ausstellungstag beim 2.Ökumenischen Kirchentag in München. Der Stand ist bereit und wir warten auf die ersten Besucher.
Sie zählte zu den ersten Besuchern dieses Tages.

Sie war schwarz und einfach gekleidet und sprach mit leichtem Akzent. Irgendwie so hab ich mir die Frau aus Markus 12 vorgestellt. Ich weiß nicht wirklich, ob sie eine Witwe war, und auch nicht, ob sie Kinder hatte. Aber es schien, als ob sie Not kannte. Auf jeden Fall wusste sie um die Kraft des Gebets, und erst recht, wenn es aus dem Mund einer Mutter kommt. Ich beobachtete die Frau, wie sie unseren Stand ansteuerte und an der MiK-Theke stehen blieb. Dann hörte ich sie mit deutlicher Stimme sagen: „Das ist gut! Das ist etwas Gutes! Das will ich unterstützen!“ Und schon war sie dabei, ihre Geldbörse zu öffnen. Sie holte ein oder zwei Euromünzen heraus und warf sie in unsere MiK-Spendendose auf der Theke - und ging ihren Weg weiter. Dies war eines von vielen Momenten, die wir an unserem MiK-Stand erleben durften. Es war für uns eine große Freude, dass wir mit unserem MiK-Stand in der Agora-Halle (A 6) auf dem Münchener Messegelände vertreten waren. Wir gehörten zum Themenbereich „Gelebter Glaube“ und fanden, dass das sehr gut zu unserem MiK-Thema passte. Durch den großzügigen Standbereich (4m x 4m) ließ sich unsere MiK-Präsentation groß und auch aus größerer Entfernung gut lesbar auf die weißen Stellwände projizieren. Die drei Banner ergaben daneben ein schönes Gesamtbild und die Seitenwände konnten mit diversen Mik-Plakaten dekoriert werden.
Unser Standdienst-Team bestand aus acht MiK-Müttern aus dem Großraum München. Der Stand war an allen Tagen mit jeweils drei Frauen besetzt. Diese gute Präsenz ließ genügend Spielraum, um Besucherspitzen ausreichend aufzufangen. Bei geringerem Besuch war ausreichend persönlicher Freiraum für Pausen oder anderes (z.B. strawenzeln = oberbayerisch oder strawanzeln = niederbayerisch) vorhanden.
Einen besonderen Dank richten wir an den Pfarrverband Altfraunhofen, der einen wesentlichen Teil der Standgebühren übernahm und so die Teilnahme ermöglichte. Auch allen anderen Spendern danken wir herzlich für die finanzielle Unterstützung.
Der Besuch an unserem Stand war über die gesamte Zeit sehr gut. Die meisten Besucher hatten bisher von „Mütter in Kontakt“ noch nichts gehört und informierten sich durch erste Gespräche über die Mik-Arbeit. Einmal neugierig geworden, konnte mit den MiK-Flyern, den Hinweisen auf das Internet oder auf das MiK-Büro die Möglichkeit zur persönlichen Recherche gegeben werden. Einige nahmen sich auch ein MiK-Heft mit, um über MiK mehr zu erfahren. Es kamen zahlreiche konkrete Anfragen nach örtlichen Mik-Gruppen aus ganz Deutschland (z.B. aus Berlin, Hamburg, Bremen, Karlsruhe und vielen anderen Orten). Mehreren Frauen gaben wir Hinweise auf bestehende MiK-Gruppen oder die entsprechenden Kontaktpersonen weiter. Bei einer sehr interessierten Frau war das nicht möglich, worauf diese spontan zu der Einsicht kam: „… dann kann man ja selbst eine Gruppe beginnen.“ Eine MiK-Mutter nutzte gleich die Gelegenheit, um sich einen Leiterordner zu kaufen und die Mik-Arbeit zu intensivieren. Andere verließen unseren Stand mit frohem Herzen, weil sie im Gespräch ihre persönliche Not mitteilen konnten und ein persönliches Gebet dafür in Anspruch nahmen.
Eine große Ermutigung war es, wenn MiK-Frauen am Stand vorbeischauten und sich sehr schnell die Verbundenheit zeigte. So bekamen wir Besuch von einer MiK-Gruppe aus Mittelfranken, die einen Tagesbesuch auf dem Kirchentag machte. Sie trugen alle ihre MiK-Shirts und wollten so mit ihrer Teilnahme am Kirchentag auch auf die MiK – Arbeit aufmerksam machen.
Durch die vielen konkreten Gespräche und die zahlreiche Weitergabe an Informationsmaterial wurde die MiK-Arbeit weiter bekannt gemacht und weiter gestärkt. Das Wachsen der Mik-Gebetsarbeit wird vermutlich unsichtbar oder im Verborgenen geschehen – oder aber durch neue oder größer gewordene Gebetsgruppen.
Eurer MiK-Team aus Bayern 

 

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