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von Moms in Prayer International  in Deutschland
 

Beten hilft

Vor drei Jahren erkrankte unser damals 19-jähriger Sohn schwer. Wir wussten anfangs nicht, was mit ihm los war, bis es sich herausstellte, dass er durch Cannabis-Konsum eine Psychose erlitten hatte. Es folgte eine extrem anstrengende Zeit für uns und lebensgefährliche Situationen für unseren Sohn.

Mehrere Krankenhausaufenthalte waren für ihn nötig, immer wieder setzte er die Medikamente ab, sodass erneut Psychosen auftraten. In diesen Phasen lief er Tag und Nacht durch die Gegend, hat kaum gegessen und getrunken und andere Leute mit seinem Verhalten erschreckt.

Oft erhielten wir in der Nacht Anrufe von der Polizei und mussten ihn dort abholen. Diese Zeit hat uns alles abverlangt und führte mich mehr als an die Grenze des Erträglichen. Was mir in der Zeit geholfen hat, waren Freunde und insbesondere Gebete. Eine Freundin, die mich besuchte, hat mich angeleitet, Gottes Wort zu beten. Sie brachte mir ein Blatt von "Moms in Prayer" mit. Darauf standen Gebete und Verheißungen für Eltern, deren Kinder falsche Wege gehen (vgl. „Handbuch für die Gruppenleiterin“, S. 6.29-6.32). Das haben wir anfangs gemeinsam gebetet und später habe ich es allein fortgeführt. Das hat mich gerettet – und auch unseren Sohn. Gottes Wort und seine Zusagen wurden mein Rettungsanker, an dem ich mich festgehalten habe. Seine Wahrheiten habe ich wie ein Schutzschild empfunden, an dem alles Leid und alle Not zurückweichen muss. Gott hat eingegriffen und geholfen – dafür bin ich ihm unendlich dankbar! Meinem Sohn geht es inzwischen wieder gut. Er hat die nötige Hilfe angenommen und kann mittlerweile ein normales Leben führen.

Es lohnt sich, seine Hoffnung auf Gott zu setzen und ihm zu vertrauen! Er kann Unmögliches möglich machen!

November 2017

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